[Anmerkung: Die Abbildungen für die Sparte "Robert Enke" sind unter "Google", www.google.de zu entnehmen.]

Liebe Bild Zeitung,

am 10. November 2009 hatte sich Robert Enke sich das Leben genommen und sich vor einen Zug geworfen!

Die ganze Fußballwelt, Fans, Freunde u. Bekannte waren tief geschockt über die schreckliche Nachricht, vorweg aber seine Familie! Ich finde es gut, würdevoll und mehr als angebracht, dass man auf diese Weise an einen "der ganz Großen" gedenkt!

Eine schwere Depression zerstört die Psyche eines Menschen, der Druck, der auf Robert Enke gelastet hatte war gigantisch groß! 

Liebe Leserinnen und Leser, ich denke, ich brauche euch dieses Krankheitsbild sicherlich nicht näher zu erläutern, dafür bitte ich aber es ernst zu nehmen! Eine Depression ist kein "ausgedachtes" Krankheitsbild, sondern extrem gefährlich für einen selbst!

Vereinzelt erkennen Hausärzte dieses schwere Krankheitsbild entweder zu spät, wiederum andere auch überhaupt nicht. Leider. Therapieplätze überhaupt zu finden, vor allem zeitnah, wäre so auch ein Punkt, über den man sich hier stundenlang auslassen kann!

Daher, Herr Spahn: Es geht nicht darum, dass ich "gegen alles" bin, im Gegenteil, Ihre Vorschläge für eine bessere Versorgung von psychsich Kranken ist DER(!) gute Schritt nach Vorne! Aber, auch wie beim Thema Organspende, bitte zeitnah umsetzen und dies auch können! Wir, liebe Leserinnen und Leser wissen, dass Psychotherapeuten, Psychiater und Traumatologen restlos ausgebucht sind, einen Platz zu erhalten ist immens schwer! Man wird also in der Warteschlange weit nach hinten geschoben, was nicht sein darf!

Aus dem ersichtlichen Grund bin ich dem WEISSER RING mehr als dankbar, dass ich sofort "aufgefangen" worden war und bin! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle, wie auch an Frau Rackow und Herrn Werthmann! Dass, was Sie für mich getan hatten, bleibt tief in Erinnerung, ein großes Dankeschön für Sie beide! "Darf ich Sie mal umarmen?", Sie dürfen es, Frau Rackow, bitte jede Sekunde meines Lebens!

Ein schwer depressiver Mensch gehört in eine geschlossene Abteilung einer Psychiatrie! Aber, wenn man sich noch seines eigenen Willens bewusst ist, sind Ärzte machtlos.  

Ich bitte es realistisch zu betrachten: Robert Enke hatte seine Tochter in der MHH verloren, etliche andere Umstände kamen zu seinem Krankheitsbild hinzu. Die Bild Zeitung hat eine ausführliche Reportage über Robert Enke gestartet, was ich mehr als begrüße! Diese Leere und Traurigkeit, die er verspürt hatte, hatte am 10. November sein Ende genommen! Viele Menschen trauern um ihn, vorweg Teresa Enke, seine Frau. Frau Enke hatte dem Lokführer einen Brief geschrieben, so unter anderem entsteht eine posttraumatische Belastungsstörung!

In liebevoller Erinnerung an Robert Enke, *24.08.1977 und +10.11.2009


Mit einem Fotoatelier hatte ich Kontakt aufgenommen. Ob dieser Weg, den ich gehen möchte, um für mehr Verständnis für die Organspende zu werben, beurteilt nur ihr alleine! Denn zugegeben, der Werbespot von 8x4 mit Julius ist doch nicht schlecht aufgenomen worden... und ermahnt letztlich zur Vorsicht, auch so sollte man den Spot betrachten! Schauen wir einfach mal...!

 

Abschied von Robert Enke + 10. Nov. 2009

[Anmerkung: Dieser Videobeitrag "Trauerfeier von Robert Enke" ist unter "YouTube", www.youtube.com zu entnehmen.]