Gesundheitszustand meiner Mutter, Einweisung(-en) ins Krankenhaus ...!

Sehr geehrter Herr ...,

an Sie möchte ich eine ausdrückliche und unfassbare Beschwerde richten, hierbei geht es um die Station, besser geschrieben die diensthabende Ärzte der Station .. der ...klinik in ...! 

Sie kennen meine Mutter, Liesel Heinze, bestens, nicht nur durch ihre Arbeit bei der Polizeidirektion in Goslar. 

Es ist unfassbar und unglaublich, was ich Ihnen schildern möchte, jedoch hoffe ich auf ein offenes Ohr für gesundheitliche Angelegenheiten! 

Meine Mutter ist jetzt schon 2 mal aus der ...klinik entlassen worden, meines Erachtens nach rausgeschmissen und „Station überlastet“! 

Meine Mutter ist anfangs mit gravierenden Schmerzen in der Schulter, ferner im Arm eingewiesen worden – die Schmerzen waren für sie kaum zu ertragen, aus diesem Grund hatte mein Hausarzt, Herr ..., sie ins Krankenhaus überwiesen! 

Sie hatte vor Schmerzen geschrieen!!! 

Grund für alles war ihr schwerwiegender Schlaganfall, eigentlich hatte meine Mutter insgesamt 4 Schlaganfälle, 2 große, 2 kleine! Ein "großer" im November vergangenen Jahres, einer im Juni dieses Jahres! 

Nach nur 2 Tagen ist sie wieder entlassen worden, ferner hatte sie etwas Fieber, was ihren Gesundheitszustand sicherlich nicht besser gemacht hatte! 

Dass Fieber ist nach kurzer Zeit gesenkt worden, die Schmerzen waren jedoch nach wie vor vorhanden! 

Entlassen MIT Schmerzen, geht es noch?! 

Meine Mutter ist wieder ins Krankenhaus eingewiesen worden, Herr ... fand es eine Unglaublichkeit, was in ... entschieden wurde – eine schwerst kranke Frau wieder nach Hause zu schicken! 

„Ihre Mutter muss solange im Krankenhaus bleiben, bis ihre Schmerzen gelindert worden sind!“, so Herr ...! 

Wenige Tage später ist sie wieder ins Krankenhaus eingewiesen worden, Grund hierfür war Fieber, Schmerzen am ganzen Körper und eine schwere Durchfallerkrankung! 

Nach 1,5 Wochen bekam ich abends um 16:30 Uhr einen Anruf von der Station .., dass meine Mutter entlassen worden ist! 

Gestern erst war ich auf der Station, hatte meine Mutter besucht! 

Von einem Krankenpfleger kam die Meinung, dass diese Erkrankung wohl länger dauern wird! 

Heute ist sie WIEDER zuhause! 

Die Rettungsassistenten/-sanitäter waren restlos verkleidet, Mundschutz, Umhang, Handschuhe! Ich war baff! 

Die Infektion ist noch vorhanden, aus diesem Grund war der Schutz für den Rettungsdienst! 

Meine Mutter liegt wieder zuhause, die Durchfallerkrankung ist immer noch vorhanden, auch ich musste mich aus verständlichen Gründen verkleiden! 

Erst die Sanitäter hatten mir einen Mundschutz mitgegeben, ferner ein Desinfektionsmittel! 

„Wir sind nur die Überbringer!“, so die Sanis! 

Sie wissen bestens, dass ich Herz transplantiert bin und jegliche Infektion für mich gravierende Folgen mit sich ziehen können – ich war sprachlos, einfach nur sprachlos, später kam dann das Unverständnis und die Wut hervor!

Wie kann es sein, dass eine kranke Frau wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird?! 

Die Station .. hatte ich daraufhin angerufen, hier wurde mir eine Beschwerdestelle empfohlen und die dazugehörige Telefonnummer – nicht mehr! 

Die Sozialstation kam Gott sei Dank abends noch einmal, auch ihr ist dieses Vorhaben von der Station vollkommen unerklärlich! 

Die Station hatte mehrere Sachen und Unterlagen NICHT wieder zurückgebracht, Turnschuhe, Nachthemd, Organgensaft…! 

Ferner hatte die Station NICHT an die lebenswichtigen Tabletten gedacht, einen Entlassungsbrief hatte die Station auch NICHT mitgegeben! 

Herrn ... rufe ich morgen an, um das weitere Vorgehen mit ihm persönlich zu klären! 

Soviel zum Sachverhalt und sofern Sie können, bitte zeigen auch Sie Unverständnis für dieses Vorhaben! 

Ich bin stinkig und wütend!!! 

Ich danke Ihnen, Ihnen einen angenehmen Tag!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Martin Heinze,

Rebirths.de

Geschenkte Leben

 

Antwortschreiben der Asklepios-Harzkliniken, Schildauklinik Seesen.

Antwortschreiben der Asklepios-Harzkliniken / Schildauklinik Seesen, Stellungnahme von Herrn Geschäftsführer Christian Lorch.

Antwortschreiben der Asklepios-Harzkliniken / Schildauklinik Seesen, Stellungnahme von Herrn Geschäftsführer Christian Lorch.

[Bild von Herrn Landrat Thomas Brych unter: www.regionalgoslar.de und "Google", www.google.de]

Antwort per eMail von Herrn Thomas Brych, Landrat des Landkreises Goslar.

Sehr geehrter Herr Heinze, 

ich bedanke ich mich ganz herzlich für die von Ihnen übermittelten Informationen und das damit verbundene Vertrauen.

Ich kann Ihnen versichern, dass ich in meiner Funktion als Landrat gemeinsam mit den kommunalpolitischen Akteuren vor Ort weiterhin für eine verlässliche und ausreichende Krankenhausversorgung im Landkreis Goslar eintreten werde.

Auch wenn die Möglichkeiten der Einflussnahme auf ein privatwirtschaftliches Unternehmen sicher begrenzt sind, werden wir die verfügbaren Instrumente ausschöpfen. 

Ihre Ausführungen bestätigen in ihrer Grundaussage die Informationen, die mich auf unterschiedlichen Wegen erreichen.

Zu derartigen Hinweisen gibt es die Vereinbarung mit den ... ...kliniken, dass hier auflaufende „Beschwerden“ an die Geschäftsführung weitergeleitet werden. Da in Ihrem Schreiben kein ausdrücklicher Hinweis dazu enthalten war, bitte ich Sie um Mitteilung, ob Sie damit einverstanden sind, dass Ihr Schreiben ganz oder in Auszügen mit Nennung Ihres Namens (und möglichst einer Postanschrift) weitergeleitet wird. Das erleichtert eventuelle klärende Gespräche. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, werden wir Ihr Schreiben zu unseren Unterlagen nehmen.

Herzlichen Dank für eine kurze Rückmeldung! 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Brych