[Anmerkung: Die Abbildungen für die Sparte "Link FOCUS-online" sind unter "Google", www.google.de und "FOCUS", www.focus.de zu entnehmen.]

Liebe Leserinnen und Leser,

folgenden Link (vom FOCUS-online) möchte ich unkommentiert lassen:


Fotografin hält letzte Minuten fest


Zweijährige wartete vergeblich auf ein Spender💔herz

Siehe unter: FOCUS mit entsprechendem Videobeitrag.

www.focus.de

Es waren ihre letzten Stunden. Die Eltern und Geschwister von der zweijährigen Adalynn Grace standen die ganze Zeit an ihrer Seite. Die Fotografin Suha Dabit dokumentierte diese Momente. Mit den Bildern möchte sie auf den Herzfehler aufmerksam machen, unter dem Adalynn litt und an dem sie am 26. Januar 2018 starb. 

“Es ist ein anderer Blickwinkel auf ihr Leben und auf das, was sie durchmachen musste”, sagt Justin Rogers, ihr Vater, gegenüber dem “People”-Magazin. Adalynn kam am 11. Januar 2016 mit einem hypoplastischen Linksherzsyndrom auf die Welt – ihre linke Herzkammer war zu klein und verhinderte somit eine gesunde Blutversorgung. Als sie nur zwei Tage alt war, wurde sie am Herz operiert und durfte nach zwei Monaten mit ihren Eltern nach Hause. Adalynn wartete über 3 Monate auf ein Spenderorgan - vergeblich! Doch am 08. November 2017 fing ihr Herz langsam an zu versagen. Die Ärzte sagten, sie brauche eine Herztransplantation. Während die Familie auf ein Herz für sie wartete, wurde Adalynn an eine mechanische Pumpe angeschlossen, die in ihrer kleinen Brust implantiert wurde, um ihr Herz zu unterstützen.“

Es war so beängstigend. Wir wussten nicht wann, oder ob das Spenderherz überhaupt kommt”, erzählte Kristi Jones, Adalynns Mutter. Am 23. Januar bekam die Familie dann die schreckliche Nachricht: Aufgrund innerer Blutungen ist Adalynn nicht mehr für eine Herztransplantation geeignet! “Wir fühlten uns verloren. All die Hoffnungen, die wir noch hatten, waren zerstört”, sagte Justin zu "People". “Es war also nur noch eine Frage der Zeit, wann wir die Maschinen ausschalten mussten.” Zu dieser Zeit kontaktierte eine Sozialarbeiterin die Fotografin Suha Dabit. Sie sollte im Krankenhaus Bilder von der Familie machen. Suha Dabit ist die Gründerin von "World of broken Hearts" – sie fotografiert Familien in ihren verletzlichsten Zeiten. Und möchte damit auf angeborene Herzfehler und auf Organspenden aufmerksam machen. Für sie ist das eine sehr persönliche Aufgabe. Dabits Tochter wäre ohne ein Herztransplantat auch gestorben. Im Video: Weil wir Deutschen keine Organe mehr spenden, sterben täglich Menschen! 

Fotografin begleitete die letzten Minuten der Familie. “Darum bin ich Fotografin geworden. Ich war auch in dieser Situation. Ich möchte, dass andere Familien Portraits haben, an denen sie sich für immer festhalten können”, schreibt sie auf ihrer Webseite. “Ich halte die Seelen der kleinen Kämpfer fest. Jedes Kind hat seine einzigartige Geschichte und jede hat es verdient, erzählt zu werden.” Auch für sie ist es dennoch nicht einfach, die Familien mit der Kamera zu begleiten. Sie musste die Tränen während Adalynns letzen Momenten zurück halten, erzählt sie dem “People”-Magazin. “Ich wusste, wie wichtig dieser Moment war.”

Das Video erschein zuerst bei der HuffPost.


Suha Dabit´s (Photography) Website "World of broken Hearts".

 

[Anmerkung: Das Photo stammt von der Webseite von Suha Dabit, https://www.suhadabitphotography.com/.]