[Anmerkung: Das Bild für die Sparte "Wahre Helden" ist unter "Google", www.google.de zu entnehmen.]

Liebe Bundesregierung...

ich möchte "dir" wahre Helden vorstellen und bitte merke hierbei, dass ich mich mit aller Kraft bemühe, dass mehr Menschen gerettet werden können, Menschen wie Clarissa! Möchtest du nicht mitarbeiten, ist dir das Thema zu schwierig und heikel? Ein eingefahrenes, nicht bewährtes Organspendensystem bloß nicht anfassen, niemals alle Personen, die für ein lebensrettendes Thema verantwortlich sind zu einem Gespräch einladen, damit mehr Menschenleben vor dem Tod bewahrt werden können? Aus welchem Grund gibst du ein internationales Thema "Organspende" in der Bundesrepublik umgehend an die Bundesärztekammer weiter? Aus welchem Grund werden Organentnahmen bei den Entnahmekliniken so gering vergütet? Besitzen tatsächlich sämtliche Kliniken mit Intensivstation einen speziell ausgebildeten Transplantationsbeauftragten, oder wird die Aufgabe anderweitig an Ärzte im Krankenhaus abgegeben, Ärzte, die mindestens 3 Jahre praxisbezogene Erfahrungen auf der Intensivstation haben? Stelle ich dir zu viele Fragen u. hast dadurch Kopfschmerzen?! Darf ich dir eine Martin empfehlen, von "Heinzepharm", eine Asp... scheint nicht zu wirken! 


Je länger "du" wartest, dir keine Veränderungen im Organspendensystem überlegst, das Thema "Organspende" nicht wieder ans Tageslicht hervorholen möchtest, dann sterben umso mehr Menschen auf der Warteliste, denen geholfen werden könnten, wenn ausreichend lebensrettende! Spenderorgane zur Verfügung stehen würden! "Statistisch" sind jeden Tag 3-4 Menschen davon betroffen, die kein lebenrettendes Spenderorgan erhalten, hierbei handelt es sich um eine theoretische Statistik, die anfangs von Eurotransplant, einer privaten Stiftung in den Niederlanden (Holland ist aufgrund des massiven Spendenmangels der Stiftung ausgeschieden!), aufgestellt worden ist. Meine Überzeugung ist, dass bei weitem mehr Menschen täglich auf der Liste versterben, bei lediglich 797 Spendern im vergangenen Jahr 2017 und 11.000 Wartepatienten, die jährlich auf ein Spenderorgan angewiesen sind, ferner schlagen die Deutsche Stiftung Organtransplantation u. Deutsche Stiftung Patientenschutz, vor allem sämtliche Transplantationschirurgen seit langer Zeit ALARM! Herr Prof. Dr. Gutmann (Rechtswissenschaftliche Fakultät Münster, Jurist u. Medizinrechtler) sprach in einem NDR-Fernsehinterview von Hunderten, die auf der Warteliste versterben! Unbestrittender Fakt ist, dass die individuellen politischen Entwicklungen u. Fortschritte der Organspende in der Bundesrepublik als vollkommen abgekoppelt von denen der westlichen Staaten beurteilt werden können, wobei die jährliche Spendenzahl von 797 Spendern im vergangenen Jahr 2017, die ihre Organe postmortal gespendet hatten dies belegt. Fehler war es, Krankenhäuser in private Hände abzugeben, mit den bekannten Folgen u. zu Lasten der Patienten, letztlich für Ärzte und Pflegepersonal!   


Merke, liebe Bundesrepublik Deutschland, liebe Bundesregierung: Du gehörst zu den Schlusslichtern der nicht nur allein europäischen Ländern, was die jährliche Spendenzahl anbelangt! Weltweit hinkst du anderen Ländern weit hinterher, was die Idee "Organspende" anbelangt. Wie lange willst du das noch sein, fühlst du dich in der Rolle wohl, die Rolle eines Verlierers? "Verlierer" sind viele verstorbene Wartepatienten, nämlich ihr Leben, ihnen hätte geholfen werden können, Voraussetzung hierfür wäre ein Spenderorgan gewesen, das rechtzeitig zur Verfügung gestanden hätte! Keine Lösung parat, keine Vorstellungen u. Ideen, keine nervenzerreissende Diskussionen gegen die katastrophale Nachricht "Rückgang der Spendenzahlen!", oder dem Standardsatz: "Wir sind zuversichtlich, dass...!?" Nichts hören wollen, sehen, sagen, nichts FÜHLEN, keine Pietät für schwer kranke Wartepatienten?! Unterlassene Hilfeleistung? Nur 797 Organspender waren es im Jahr 2017, was denkst du, wie viele Spender(-innen) es am Ende des Jahres 2018 sein werden... und wie viele Menschen zu diesem Zeitpunkt auf der Liste verstorben sind?


Ich verneige mich tief vor Menschen wie Clarissa, ihren Eltern, allen Krankenschwestern- u. pflegern, allen Transplantationschirurgen inlusive der DSO, allen Spendern u. -innen, allen trauernden Eltern und Angehörigen!!! 

"Die Politik lässt die Menschen allein!"

Am kommenden Montag will auch die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) ihre Statistiken offiziell vorstellen und hatte bereits angekündigt, mit einem Minus von mehr als 1.500 Organen gegenüber 2010 zu rechnen. Derzeit würden mehr als 10.000 Patienten auf eine lebensrettende Transplantation warten – die Situation sei "zutiefst besorgniserregend", sagte der Medizinische Vorstand der DSO, Dr. Axel Rahmel. Von Jahr zu Jahr könne weniger Patienten mit einer Transplantation geholfen werden.


Die Deutsche Stiftung Patientenschutz beklagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung ein fehlendes Interesse der Regierungsparteien an der Transplantationsmedizin. "Diese Dramatik kommt in den Sondierungsgesprächen für eine Neuauflage der großen Koalition mit keinem Wort vor", bemängelte Stiftungsvorstand Eugen Brysch. Die Parteien ließen die Menschen auf der Warteliste für ein Organ allein. Brysch forderte, den Spendermangel zu einem Thema bei den Koalitionsverhandlungen zu machen. (Siehe u.a. Sparte "Große Koalition".)

(Anmerkung: Die Bilder für die Sparte "Wahre Helden" sind unter der Webseite der Bild-Zeitung [www.bild.de], oder "Google" [www.google.de] zu entnehmen.)