(Anmerkung: Das Bild für die Sparte "Intensiv!es Herz" ist unter "Google", www.google.de zu entnehmen.)

Liebe Leserin u. lieber Leser,

Die Pflege meiner Mutter ist für mich selbstverständlich, wenn jedoch etwas zeitintensiv bei gegenwärtig Pflegegrad 2, die Krankheitsmerkmale sprechen eindeutig für einen höheren Grad.


Ich überlege mir ernsthaft, ob ich das Bild, was nach der Operation gemacht worden ist, veröffentlichen "sollte". Für Sie u. euch vielleicht "ungewohnt", komischerweise machen viele transplantierte Menschen ein Foto von ihrer großen Operation. Das "Bild" nach der Kunstherz-Implantation war jedoch bei weitem schlimmer, gemacht wurde es zu keinem Zeitpunkt!


Das Bild zeigt meinen Oberkörper, etwa 4 Monate nach der Transplantation! Heutzutage sind die Narben verwachsen u. kaum mehr zu sehen, nur bei genauer Betrachtung. Eine sehr liebe Prof. Dr. von der Medizinischen Hochschule hatte die Bilder als Studie weitergeleitet, was für mich vollkommen in Ordnung ging.


Als Kind hatte ich mich für die Narben ein wenig geschämt, immer wenn z.B. Schwinnunterricht war. Heutzutage stellen die Lebenslinien größte Achtung für das Leben, Respekt, Stolz u. Dankbarkeit dar, FÜR mich selbst! "Ich LEBE! Durch dich!".


Wünschen würde ich mir, dass Sie verstehen...! Einem Transplantationschirurgen ist es herzlich egal, wie er/sie nach der Operation aussieht. MEINE eigenen Überlebenschancen standen weniger als überhaupt machbar u. "überlebbar"! Selbst ICH musste Vieles u. den Weg verstehen! Chirurgen bemühen sich aber mit aller Kraft ein gutes Bild nach der Operation sowie "Normalität" zu hinterlassen u. den Körper so gut wie irgend möglich wiederherzustellen.


Die einzelnen Stationen ZU meinem Leben sind auf der Sparte "Med. Bericht (MHH)" ersichtlich.


Das Bild möge auch an alle Verantwortlichen gehen, wobei das Bild unter der Sparte "Intensivstation 15b" deutlich macht, wie ein Wartepatient aussieht! Ich habe überlebt, viele andere nicht! Bisher hatte ich weder etwas gehört, gelesen oder mitbekommen, was das Thema "Organspende" anbelangt! Keine Diskussionen, keine Vorstellungen, keine fiktiven Ideen GEGEN den Rückgang der Spenderzahlen u. Makel im System. NICHTS! Alles wird so gelassen wie es war u. ist, in der vagen Hoffnung, dass die jährliche Spendenzahl langsam ansteigt, "zu spät!", für viele schwerst kranke Menschen auf der Warteliste, Frauen, Kinder, Männer! Es geht um zu rettende Menschenleben!  Meine große Hoffnung ist, dass mehr Menschenleben gerettet werden können u. schnellstens grundlegende Veränderungen vorgenommen werden!


Egal wie die Verantwortlichen sich entscheiden - entweder eine Erweiterung oder Ergänzung im Transplantationsgesetz hinsichtlich der Entscheidungslösung, oder zum System, welches Herr Prof. Dr. Gutmann der Bundesregierung mit der "Widerspruchslösung" vorschlagen hatte überzuwechseln. Nichts zu unternehmen, obwohl das Problem "Organmangel" seit langer Zeit bekannt ist, etliche Patienten auf der Warteliste wegsterben, immer mehr Wartepatienten behandelt werden müssen? Ist vorsätzlich und nicht vertretbar!


"Wir lassen Patienten sterben, die nicht sterben müssten!", so Herr Prof. Dr. Gutmann (Rechtswissenschaftliche Fakultät Münster, Jurist u. Medizinrechtler).


Original-Bild werde ich noch aus meinen Unterlagen raussuchen.

 

(Hierbei geht es um das Foto oben rechts, zweites Bild. Das Original werde ich noch raussuchen!) Ganz links u. rechts oben, das erste Bild zeigt die Akku-Tasche für das TCI-Kunstherz, die täglich mit mir zu führen war.

"Was können heutige Kunstherzen leisten?", Sendebeitrag der Deutsche Welle (mein Chirurg, Prof. Dr. h.c. Strüber)

(Anmerkung: Der Fernsehbeitrag der Deutsche Welle "Was können heutige Kunstherzen leisten?" ist unter "YouTube", www.youtube.com zu entnehmen.) Herr Prof. Dr. Martin Strüber ist von der MHH zur Uni-Klinik Leipzig, anschließend zu einer Klinik in Los Angeles gewechselt.