(Anmerkung: Die Bilder für die Sparte "Ein Pfund Kaffee?!" sind unter "Google", www.google.de zu entnehmen.)

Liebe Leserinnen u. Leser,

der Bundesregierung, genauer dem Bundesgesundheitsministerium hatte ich meine persönlichen Vorschläge GEGEN den drastischen Rückgang der Spendenzahlen schriftlich angetragen, leider ohne jegliche Antwort. "Klein Martin" hat eine Idee! 

Die Lösungsvorschläge, seien sie wahrscheinlich noch so klein, wären meines Erachtens nach ein guter Schritt nach vorne, um Sensibilität für das Leben erreichen zu können! Nichts zu unternehmen...?! Wie ist dann einer Mutter und Vater klarzumachen, dass ihr Kind gestorben ist und geholfen hätte weden können, wenn ein Spenderorgan "da" gewesen wäre? Das nur als ein Beispiel, von vielen, die diensthabene Ärzte und Chirurgen den Angehörigen des Verstorbenen bitter mitteilen müssen.


Herr Volker Kauder, MdB (CDU) hatte meine, eben DIE Vorstellungen insofern Politikern im Deutschen Bundestag vorgeschlagen, nämlich seine persönliche Entscheidung im Führerschein kund zu tun. Die Entscheidung "Pro" oder "Contra" einer Spende soll auch in nächster Zukunft in der Krankenversicherungskarte eingelesen werden. Jetzt soll gehandelt werden?

Meine Frage ist: "Wann?", "Zu welchem Zeitpunkt?", "Wann gesetzlich verankert?", "Werden die vorgeschlagenen Maßnahmen für die Vorschläge zerredet u. zur Seite geschoben?"

Selbstverständlich kosten die Lösungsvorschläge höchstwahrscheinlich einiges an "Geld", aber man darf ein Pfund Kaffee nicht mit einem Menschenleben gleichsetzen, auch wenn der Vergleich stark hinkt! 100 Millionen(!) hatte Herr Hermann Gröhe (ehemaliger Bundesgesundheitsminister) für die Aufklärungsarbeit um Organspenden u. deren Bereitschaft ausgegeben! (Quelle u.a. unter dem "Spiegel", www.spiegel.de)

Je länger man wartet, keine Veränderungen im Organspendensystem vorgenommen werden, umso mehr Wartepatienten sterben auf der Liste weg! Gerade Herr Prof. Dr. Thomas Gutmann (Jurist u. Medizinrechlter, Rechtswissenschaftliche Fakultät Münster) hatte Fehler im System aufgezeigt! Die Fehler existieren seit langer Zeit, Fehler, die Menschenleben auf´s Spiel setzen! Statistisch versterben täglich 3-4 Menschen auf der Liste, denen geholfen hätte werden können, wenn genügend Spenderorgane zur Verfügung stehen würden!


Ein Empfänger schreibt, es sind bei weitem mehr verstorbene Wartepatienten, unabhängig von Status u. Alter versterben Menschen!

Bei 797 Organspendern im vergangenen Jahr 2017 kann es kaum mehr schlimmer kommen! Für meine Worte "Entwicklungsland Deutschland", was die Organspendenbereitschaft u. Makel IM System aufweist, hatte ich mich lange Zeit geschämt, ...mit einem großen Stück Wahrheit! Das Organspendensystem ist komplex u. verschachtelt aufgebaut worden, ähnlich einem "Gordischen Knoten", hierbei gilt den Knoten zu lösen, damit mehr Menschenleben gerettet werden können. Sollte es nicht gelingen ein "gut durchdachtes" System FÜR das Weiterleben vieler Wartepatienten aufzulösen?! Die Verantwortlichen stehen vor der Frage, Wartepatieten mit dem "HU-Status" (höchste Dringlichkeit für eine Transplantation) bangen jede Millisekunde um ihr Leben, viele von ihnen sterben auf der Warteliste! Es muss gehandelt werden, JETZT sowie ohne nervenzerreissende u. lange Diskussionen über eine greifende Lösung für das stetig zunehmende Problem "Organmagel" und der schrecklichen Nachricht "Rückgang der Spendenzahlen!". 

Eine ehemalige Kollegin von der Landesdirektion einer großen Krankenkasse hatte mir geschrieben, dass ich sehr authentisch für das Thema "Organspende" werben kann. Im Übrigen möchte ich selbstverständlich Ihnen, liebe Leserinnen u. Leser, überlassen, ob ich das, was mir "im Herzen" liegt den Leserinnen u. Lesern der Webseite verdeutlichen u. näher bringen kann! Wartepatient wird man zumeist vollkommen unerwartet u. ganz plötzlich, z.B. durch eine simple verschleppte Erkältung, bei der sich eine schwere Herz-Muskel Entzündung entwickelt hat! Das Herz trägt einen irreparablen Schaden davon weg. 

Ohne Authentizität geht es nicht, ansonsten würde die Webseite praxisfern rüberkommen, wozu ich es niemals kommen werde! "Werben" hat immer was mit Vertrieb zu tun, ich möchte Sensibilität für das Leben schenken!


Natürlich hat "Organspende" immer mit der persönlichen Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod zu tun, ganz klar. Nur, wenn ich  (Gesamt-)hirntot, z.B. durch einen Unfall und ein schwerwiegendes Schädel-Hirn Trauma vorausgesetzt auf der Intensivstation liegen sollte, der Hirntod nach medizinischen und ärztlichen Erkenntnissen festgestellt worden ist, werde ich spenden und somit ein oder mehrere Leben retten, mir gibt das ein gutes Gefühl helfen zu können! Ansonsten, sofern ich eine Spende ausschließen "würde", würde ich versterben und der/die schwerst kranke(n) Patient(en) ebenfalls. Für mich ergibt das keinen Sinn, angekreuzt habe ich den oberen ersten Kreis und bis zu 7 Leben könnten mit nur einer Entscheidung für die Spende, bei Zustimmung der Entnahme für sämtliche Organe und Geweben geschenkt werden! Der Organspendenausweis lässt so viel Spielraum, um seine persönliche Entscheidung kund zu tun. Bitte, triff´ auch Du Deine Entscheidung, entweder "Pro" oder "Contra"! Danke. 🙂

Rückseite Organspendeausweis.

Vorderseite Organspendeausweis.

Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, erkläre ich:


"Ja, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden."

"Sieben Leben" [HD] mit Will Smith, dt. Trailer

(Anmerkung: Dieser Videobeitrag u. Trailer "Seven Pounds" ist unter "YouTube", www.youtube.com zu entnehmen.)

 

 

 

...ohne Worte!


Bericht vom  "FOCUS" vom 05.03.2018 (bitte anklicken.)