(Anmerkung: Das Logo und Grafik ist unter dem "Spiegel", www.spiegel.de, oder "Google", www.google.de zu entnehmen.)

(Rückantwort auf mein Schreiben an den "Spiegel"-online, Fr. Martina Sprengel/Leserservice.)

Initaitivplan der "DSO"!

Gründe für den Organmangel und mögliche Konsequenzen:

Die Gründe für den kontinuierlichen Rückgang der Organspende liegen laut DSO nicht in einer abnehmenden Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Diese hat sich in den letzten Jahren laut Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kaum verändert.

Auch die Zustimmungsquoten auf Basis der Datenauswertung der Koordinierungsstelle sind mit rund 70 Prozent über die Jahre weitgehend konstant geblieben.

Die umfangreichen Analysen aus der Zusammenarbeit mit den Kliniken weisen auf wechselseitige strukturelle als auch organisatorische Schwachstellen hin. So gab es in den vergangenen Jahren auch weniger Meldungen von möglichen Organspendern aus den Kliniken. Diese Zahlen haben sich in diesem Jahr erstmals wieder stabilisiert.

Vor dem Hintergrund des verschärften Organmangels in Deutschland fordert die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die zügige Entwicklung eines gemeinschaftlichen Initiativplans zur Förderung der Organspende. „Die Situation ist zutiefst besorgniserregend. Wir sind mittlerweile auf dem niedrigsten Stand der Organspendezahlen der letzten 20 Jahre angekommen. Von Jahr zu Jahr kann weniger Patienten mit einer Transplantation geholfen werden“, erklärt der medizinische Vorstand, Dr. med. Axel Rahmel, auf der Pressekonferenz zum 13. DSO-Jahreskongress in Frankfurt.

Im laufenden Jahr erwartet die bundesweite Koordinierungsstelle ein Minus von mehr als 1.500 Organen gegenüber 2010. Gleichzeitig warten derzeit über 10.000 schwerkranke Patienten auf eine lebensrettende Transplantation. Die DSO sieht dringenden Handlungsbedarf und appelliert an die Verantwortung aller Partner im System der Organspende und Transplantation.

Dabei merke:


"Zustimmungsquoten", Prognosen und deren Statistiken spiegeln nicht die TATSÄCHLICHE jährliche Zahl an Organspendern wider, siehe unter der Sparte "Zum Nachdenken", die Gründe für den Organmangel sind vielfältig!


 

 

(Anmerkung: Die Grafik "Postmortale Organspender 2014 ist unter der Webseite der "Deutsche Stiftung Organtransplantation", www.dso.de zu entnehmen.) Grafik verdeutlicht den drastischen Organmangel und die Spendenbereitschaft in der Bundesrepublik, Gründe hierfür sind unter der Sparte "Spitzenreiter Spende" zu entnehmen.