Anmerkung: Eine Antwort auf meine Frage, ob das Thema "Organspende" und inbegriffen der drastische Rückgang der Spenderzahlen (laut der DSO waren es im Jahr 2017 lediglich 797 Organspender/-innen) in den Koalitionsverhandlungen mit aufgenommen werden wird folgen.


Frage per eMail gestellt am: 29.01.2018

Hinweis

Ich möchte abwarten, was bei den Punkten der GroKo-Verhandlungen "Gesundheit u. Pflege" definitiv verabschiedet wird, vermutlich wird das bis zum März d.J. andauern!

Hinweis:

Mein Anliegen und eMail an die GroKo-Verhandlungsparteien:

Angeschrieben hatte ich den SPD-Parteivorstand Berlin, sowie den CDU-Bundesvorstand und den Parteien die Frage gestellt, ob das massive u. zunehmende Problem "Drastischer Rückgang der Organspendenzahlen" in den Verhandlungen mit eingeschlossen werden könnte, in der großen Hoffnung, dass schnellstens Veränderungen im dt. Organspendensystem vorgenommen werden! Lediglich 769 Organspender im Jahr 2017 (Stiftung Eurotransplant), hierbei stehen 11.000 Wartepatienten gegenüber, das Problem muss angegangen werden!

Koalitionsvertrag zwischen CDU u. CSU, SPD (Vers.- 2018-1)

(Anmerkung: Die "Pdf.-Datei" ist online verfügbar und wird NICHT auf dem PC gespeichert.)

(Anmerkung: Die Bilder für die Sparte "Große Koalition" ist unter "Google", www.google.de zu entnehmen.)

Initiativplan der "DSO"!

Gründe für den Organmangel und mögliche Konsequenzen:

Die Gründe für den kontinuierlichen Rückgang der Organspende liegen laut DSO nicht in einer abnehmenden Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Diese hat sich in den letzten Jahren laut Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kaum verändert.

Auch die Zustimmungsquoten auf Basis der Datenauswertung der Koordinierungsstelle sind mit rund 70 Prozent über die Jahre weitgehend konstant geblieben.

Die umfangreichen Analysen aus der Zusammenarbeit mit den Kliniken weisen auf wechselseitige strukturelle als auch organisatorische Schwachstellen hin. So gab es in den vergangenen Jahren auch weniger Meldungen von möglichen Organspendern aus den Kliniken. Diese Zahlen haben sich in diesem Jahr erstmals wieder stabilisiert.

Vor dem Hintergrund des verschärften Organmangels in Deutschland fordert die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die zügige Entwicklung eines gemeinschaftlichen Initiativplans zur Förderung der Organspende. „Die Situation ist zutiefst besorgniserregend. Wir sind mittlerweile auf dem niedrigsten Stand der Organspendezahlen der letzten 20 Jahre angekommen. Von Jahr zu Jahr kann weniger Patienten mit einer Transplantation geholfen werden“, erklärt der medizinische Vorstand der Deutsche Stiftung Organtransplantation, Dr. med. Axel Rahmel, auf der Pressekonferenz zum 13. DSO-Jahreskongress in Frankfurt.

Im laufenden Jahr erwartet die bundesweite Koordinierungsstelle ein Minus von mehr als 1.500 Organen gegenüber 2010. Gleichzeitig warten derzeit über 10.000 schwerkranke Patienten auf eine lebensrettende Transplantation. Die DSO sieht dringenden Handlungsbedarf und appelliert an die Verantwortung aller Partner im System der Organspende und Transplantation.

Dabei merke:


"Zustimmungsquoten", Prognosen und deren Statistiken spiegeln nicht die TATSÄCHLICHE jährliche Zahl an Organspendern wider, siehe unter der Sparte "Zum Nachdenken", die Gründe für den Organmangel sind vielfältig!


 

(Anmerkung: Die Grafik "Postmortale Organspender 2014 ist unter der Webseite der "Deutsche Stiftung Organtransplantation", www.dso.de zu entnehmen.) Grafik verdeutlicht den drastischen Organmangel und die Spendenbereitschaft in der Bundesrepublik, Gründe hierfür sind unter der Sparte "Spitzenreiter Spende" zu entnehmen.

Warum gibt es immer weniger Organspender?


(siehe: "Der Tagesspiegel", "Zeit online" u. "Süddeutsche-Zeitung".)