(Anmerkung: Das Bild und Logo der Sendung "Frontal21" ist unter dem ZDF, www.zdf.de oder "Google", www.google.de zu entnehmen.)

  • Fr. Hilke Petersen, Send. Frontal21 (ZDF)

  • Fr. Ilka Brecht, Send. Frontal21 (ZDF)

 

Die Bundesrepublik steht im Jahr 2017 auf einem der letzten Plätze der Organspendenbereitschaft!


Seit Einführung des Transplantationsgesetzes ("TPG") ab 01. Dez. 1997 geht die Spendenbereitschaft an Organen/u. Geweben kontinuierlich zurück, siehe unter: Organspende-Info/Aktuelles u. Sparte "Spitzenreiter Spende", die Gründe hierfür.


Themenvorschlag:


"Drastische Rückgänge der Organspendenzahlen seit über 20 Jahren!" per eMail am 30.01.2018


Bundesrepublik siehe unten. 👎

Initiativplan der "DSO"!

Gründe für den Organmangel und mögliche Konsequenzen:

Die Gründe für den kontinuierlichen Rückgang der Organspende liegen laut DSO nicht in einer abnehmenden Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Diese hat sich in den letzten Jahren laut Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kaum verändert.

Auch die Zustimmungsquoten auf Basis der Datenauswertung der Koordinierungsstelle sind mit rund 70 Prozent über die Jahre weitgehend konstant geblieben.

Die umfangreichen Analysen aus der Zusammenarbeit mit den Kliniken weisen auf wechselseitige strukturelle als auch organisatorische Schwachstellen hin. So gab es in den vergangenen Jahren auch weniger Meldungen von möglichen Organspendern aus den Kliniken. Diese Zahlen haben sich in diesem Jahr erstmals wieder stabilisiert.

Vor dem Hintergrund des verschärften Organmangels in Deutschland fordert die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die zügige Entwicklung eines gemeinschaftlichen Initiativplans zur Förderung der Organspende. „Die Situation ist zutiefst besorgniserregend. Wir sind mittlerweile auf dem niedrigsten Stand der Organspendezahlen der letzten 20 Jahre angekommen. Von Jahr zu Jahr kann weniger Patienten mit einer Transplantation geholfen werden“, erklärt der medizinische Vorstand, Dr. med. Axel Rahmel, auf der Pressekonferenz zum 13. DSO-Jahreskongress in Frankfurt.

Im laufenden Jahr erwartet die bundesweite Koordinierungsstelle ein Minus von mehr als 1.500 Organen gegenüber 2010. Gleichzeitig warten derzeit über 10.000 schwerkranke Patienten auf eine lebensrettende Transplantation. Die DSO sieht dringenden Handlungsbedarf und appelliert an die Verantwortung aller Partner im System der Organspende und Transplantation.

Dabei merke:


"Zustimmungsquoten", Prognosen und deren Statistiken spiegeln nicht die TATSÄCHLICHE jährliche Zahl an Organspendern wider, siehe unter der Sparte "Zum Nachdenken", die Gründe für den Organmangel sind vielfältig!