Im Jahr 2016 waren nur 857 Menschen dazu bereit ihre Organe postmortal (bei Feststellung des Gesamthirntodes eines Verstorbenen!) zu spenden...

 

Im Jahr 2017 (unveröffentlichter Jahresbericht Stiftung Eurotransplant, laut DSO für 2017 797 Organspender)... waren es lediglich 769! Somit ist die Bundesrepublik am schlimmsten Stand seit über 20 Jahren angelangt!


Die Warteliste wird aus diesem Grund NICHT sinken, im Gegenteil, sie steigt an! 11.000 Wartepatienten jährlich, mit Tendenz nach oben! Nicht nur die Intensivstationen sind brechend voll mit Wartepatienten!


Meine vollste Überzeugung ist, dass sich dringendst(!) grundlegende Veränderungen im dt. Organspendensystem einstellen müssen, eine Novellierung vorgenommen werden muss, auch zu meinen Worten, dass "Stillstand" eingetreten ist, die Tendenz an schwer kranken Wartepatienten kontinuierlich und rapide ansteigt und die Bundesrepublik als eine Art "Entwicklungsland" (bitte nicht wörtlich auslegen!) gilt, was die Spendenbereitschaft an Organen anbelangt, stehe ich! Die vielfältigen(!) Gründe für den drastischen Rückgang der Spenderzahlen und des Organmangels jedoch stehen auf dieser Webseite, so z.B. unter den Sparten "Zum Nachdenken", "Zeitschrift(en)", "Vorhaben für 2018" und vor allem "Spitzenreiter Spende"!


Ausführlicher Bericht über diese katastrophale Nachricht folgt.


 

Siehe bitte unter "Spiegel" und "Süddeutsche Zeitung" (anklicken), danke.

 "Die Chirurgen sind wie die Generäle einer Armee, die schwere Verluste erlitten hat!"


(Prof.) Dr. Christiaan Barnard


Provokant?!

"Das dt. Organspendensystem ist wie der Revolver dieser Armee, geladen mit 5 Patronen!"


Rebirths, T-day *09.07.

(Anmerkung: Die Abbildungen und Logos für die Sparte "Tiefststand in 2017!" sind unter "Google", www.google.de zu entnehmen.)

Mein Brief an den "Spiegel", am Di., 16. Januar 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Sprengel, 

nochmals möchte ich auf Ihr Schreiben vom 09. Juli 2017 zurückkommen, mein Brief und Anliegen an Sie vom 06. Juni 2017 (bezüglich des drastischen Rückgangs der Spendenzahlen, nicht nur die "Organspenden"-Skandale zugrunde legend). 

Auch wenn diese Worte für die Leser- u. innen "provokant" rüberkommen und sie eine Diskussion auslösen mögen: 

Vor nur 10 Jahren(!) (im Jahr 2007) betrug die jährliche Spendenzahl an Organen/Geweben noch über 1300 Spendern, bei jährlichen 12.000 schwer kranken Wartepatienten auf der Liste! 

Schon damals hatte die Bundesrepublik einen massiven Organmangel zu verzeichnen, schon zu dieser Zeit wurden Lösungen für das stetig zunehmende Problem gesucht! 

Ich habe etwas Provokantes auf meine Webseite geschrieben, über das man genau nachdenken muss, sehr provokant sogar! 

Als schwerst kranker Wartepatient jedoch würden Sie genauso, oder ähnlich denken, es werden immer noch mehr Wartepatienten nicht nur auf den Intensivstationen, die auf ein lebensrettendes Spenderorgan angewiesen sind, vertrauen Sie mir in diesem Punkt! 

http://www.rebirths.de/438308241 

Auch wenn es eine breite Diskussion auslösen könnte, denn keineswegs die speziellen Verantwortlichen greife ich an, nenne keinen Namen, eher ein "eingefahrenes u. stures" System hinsichtlich des massiven Organmangels, das seit über 20(!) Jahren hinkt und keinen Schritt nach vorne kommt, im Gegenteil, die Warteliste wird immer länger, umso mehr Wartepatienten sterben auf der Liste! Ein nachvollziehbarer Gedanke.

Fragen Sie sich: Wann sind mehr Spender zu verzeichnen, die Bundesrepublik steht ohnehin auf einem der letzten Plätze der europäischen Ländern hinsichtlich der Organspendenbereitschaft!? Gemeint ist: Wann werden endlich mehr Menschenleben gerettet, wann, wenn überhaupt greifen die vielfältigen Maßnahmen für die Organspendenbereitschaft der Bundesregierung (Bundesgesundheitsministerium) und Krankenkassen, um das schwierige Problem in den Griff zu bekommen? "Geduld haben?" oder abwarten... "und Tee trinken!?".

Ein "High Urgency" gelisteter, auf der Intensivstation liegender schwerst kranker Wartepatient hat hierzu keine Zeit, er/sie möchte auch keinen Tee trinken! Das Problem betrifft zu viele Wartepatienten auf der Liste, die aufgrund der schlimmen Nachrichten umso mehr um ihr Leben bangen!

"Hilflos?", "Organspendensystem gegen die Wand gefahren worden?", "Vertrauen lässt sich nur schwer zurückgewinnen!?" - Ratlosigkeit oder gar Resignation muss außer Frage stehen, dafür ist der drastische Mangel an lebensrettenden Spenderorganen viel zu kritisch, dramatisch und die hohen Verluste an Menschenleben nicht mehr zu vertreten sind!

Denjenigen unbefangenen Personen, die meine Gedanken um den drastischen u. stetigen Rückgang der Spendenzahlen keineswegs nachvollziehen können entgegne ich: "Sie waren, besser sind kein Wartepatient, eingestuft mit dem High Urgency-Status!"

Nicht nur mir ist an einer grundlegenden Novellierung des Organspendensystems gelegen, das steht fest, jedoch muss an den Grundzügen festgehalten werden, vor allem für die Wartepatienten! Wissen Sie, um wie viele "Galaxien" uns Spanien voraus ist? Spanien macht es vor, daran muss man sich ein Beispiel gefallen lassen. "Organspende schenkt Leben!", und eben daran muss man ansetzen!

Mittlerweile liebäugle ich mit dem Spendensystem von Spanien (bitte anklicken, das Land ist nicht an die Stiftung Eurotransplant angeschlossen!), da ein(e) Erweiterung/Ergänzung/Nachtrag zur gegenwärtigen Entscheidungslösung (mein ursprünglicher Vorschlag)  längst nicht mehr ausreicht, auch mit den Worten von Herrn Prof. Dr. jur. Gutmann (Medizinrechtler Uni-Münster), der die sog. "Widerspruchslösung" als nachvollziehbare Lösung für das stetig zunehmende heikle Problem befürwortet kann ich mich anfreunden! Es geht um verstorbene (Gesamt-)hirntote Menschen als "Überlebens"spender, für schwerst kranke Wartepatienten! Insofern bitte ich die Redaktion des "Spiegels" über die Punkte, die ich unter der Sparte "Zeitschrift(en)" geschrieben hatte nachzudenken, ggf. hierzu weitere ins Detail gehende Recherchen in einer weiteren Ausgabe anzuführen! 

Wer fähig dazu ist, zwischen den Zeilen lesen zu können und genau überlegt, was übertragen und überaus überspitzt geschrieben damit gemeint ist wird verstehen, dass das dt. Organspendensystem sozusagen "entwaffnet" werden muss! Selbst die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) wünscht sich, dass das dt. Organspendensystem und damit der rapide Rückgang der Spenderzahlen in den Koalitionsverhandlungen mit aufgenommen werden sollten. Leider war dem nicht so, unverständlich! 

Die Sparte "Zeitschriften" war, so denke ich, gut überlegt, inbegriffen die Sparte "Zum Nachdenken", auch mal hinter die Kulissen blicken zu können!

In einen "Revolver" passen 6 Patronen rein, 5 gestorbene Wartepatienten, 1 dankbaren Überlebenden. Genau so ist der massive Mangel an Organen zu betrachten, es spiegelt die Realität wider! Gleichgültig, als was ich den Revolver bezeichnen und beschreiben möchte, die Informationspolitik, seine Organe beim eigenen Todesfall schwer kranken Patienten spenden zu können, der Bundesregierung ist meines Erachtens nach zu lasch angefasst worden!

Mir geht es hierbei nicht um einen geladenen "Revolver" mit 5 "Patronen", mein Ziel ist Menschen aufzuwecken, wie fatal und hochdramatisch das Problem (Spendenmangel) ist, gleichgültig, wie provokant meine Worte rüberkommen! Ein Wartepatient wünscht sich keine monatelangen sicherlich "gut durchdachten" Diskussionen über eine greifende Lösung, er/sie hofft sehnlichst und bangt jede Sekunde lang auf ein Spenderorgan und weiterleben zu dürfen! Wie viele Spenderorgane von Spendern werden durch Eurotransplant an die Bundesrepublik (und die anderen sieben europäischen Länder, die der Stiftung angeschlossen sind) vermittelt, auch diese Information wäre ein Punkt hinter die Kulissen blicken zu dürfen wert!

Was würden Sie persönlich tun, wenn Sie Wartepatient(in) wären, schwerst atmend und auf der Intensivstation liegend (Bedarf Spenderlunge), wohl wissend, dass Sie dem gegenwärtigen Spendenmangel chancenlos ausgeliefert wären?! Und die Uhr tickt rückwärts..., daraus (Wartezeit) resultiert eine extreme hohe psychische Belastung, die es gilt zu überstehen!  

Nochmals möchte ich auf Sie zurückkommen und darum bitten, sich meine Worte auf meiner Homepage durchzulesen! 

Erreichbar bin ich unter den Ihnen bereits bekannten angegebenen Kommunikationsmöglichkeiten. 

Ich bedanke mich sehr herzlich bei Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

 

Martin Heinze

(Anmerkung: Das Logo der Stiftung Eurotransplant, www.eurotransplant.org ist unter "Google", www.google.de zu entnehmen.)

Aktive Warteliste Deutschland, Stiftung Eurotransplant (3021P_All_ET)

(Anmerkung: Die "PDF-Datei" ist online verfügbar und wird NICHT auf dem PC gespeichert.)

Quelle: Stiftung Eurotransplant, www.eurotransplant.org/Statistics.

Entnommene Organe f. Deutschland, Stiftung Eurotransplant (2052P_Germany_all_organs)

(Anmerkung: Die "PDF-Datei" ist online verfügbar und wird NICHT auf dem PC gespeichert.)

Quelle: Stiftung Eurotransplant, www.eurotransplant.org/Germany.

(Anmerkung: Die Grafik und Logo sind unter dem "Spiegel", www.spiegel.de, oder "Google", www.google.de zu entnehmen.)

(Rückantwort auf mein Schreiben an den "Spiegel"-online, Fr. Martina Sprengel/Leserservice.)