• jeder transplantierte Mensch 2 DNAs (eigener Körper und transplantiertes Spenderorgan) in sich trägt?

Eine DNA stammt von meinem eigenen Körper und eine von meinem Spenderherz!

Die "Spenderorgan-DNA" muss für ca. 12 Stunden "abgeschwächt" werden, ansonsten (ohne Immunsuppressiva) würde die körpereigene Abwehr in die andere (vom Spenderorgan) übergreifen und der Empfänger wäre nach wenigen Tagen tot (ohne Medikamente in etwa 10-15 Tagen)!


 

  • Anti-Abstoßungsmedikamente

die köpereigene Immunabwehr für ca. 12 Stunden unterdrücken?

  • Immunsuppressiva

ein Leben lang eingenommen werden müssen?


 

  • früher,

dass weiße Handschuhe NACH einer Transplantation zwingend vorgeschrieben waren, um eine Ansteckung von außen zu verhindern?

Teilweise werden in manchen Transplantationskliniken noch weiße Handschuhe eingesetzt! Nicht zu verwechseln mit einem Butler! 😉

  • früher,

dass die täglich einzunehmenden Immunsuppressiva mit Kakao eingenommen und vom Ergebnis her ziemlich ungenau dosiert wurden?

Dass transplantierte Menschen in der akuten Zeit (Eingewöhnzeit des Spenderorgans) und bei "Ansteck-Herden" zwingend innen/außen einen Mundschutz benutzen müssen? 

Daher ist der Mundschutz dafür da, sich selbst vor Infektionen zu schützen und NICHT, andere Menschen mit irgendeiner Krankheit anzustecken! Daher haben Sie nur Mut, sobald Sie auf einen transplantierten Mensch treffen...! Bitte gratulieren Sie ihm/ihr "herz"lich!


 

  • dass

das Herz nur etwas bisschen größer ist als eine geballte Faust und die Aufgabe hat, Blut zum Gehirn zu pumpen? Daher der saloppe Ausdruck "Pumpe". Schaltet man daher bei einem hirntoten Patienten die Herz-Lungen Maschine ab, hört das Herz auf zu schlagen und das Lebensende eines Patientens ist bereits durch die zweifellose Feststellung des (Gesamt)Hirntodes erreicht! Daher bitte ich Sie, sich unter der Sparte "3. Dezember 1967", anschließend die Rubrik "Hirntod-Diagnostik" und "Kein Weg zurück" (DSO) anzusehen. Ein großes Dankeschön an den Süd-West Rundfunk und deren Redakteur(innen)!


 

  • dass

der jüngste Herz transplantierte Säugling erst 6 Monate jung ist (in der Bundesrepublik) und das Baby "Marla" heißt?


Transplantation in Berlin 

Todkranker Säugling bekommt ein neues Herz

Ein erst ein halbes Jahr altes Mädchen aus Rostock hat eine Herztransplantation in Berlin erfolgreich überstanden. Marla war mit einer schweren Herzmuskelerkrankung zur Welt gekommen, mehrere Monate hatte sie nur durch ein Kunstherz überlebt. Vor rund einem Monat wurde Marla ein Herz transplantiert, jetzt hat sich das kleine Mädchen aus Rostock soweit erholt, dass dass sie in eine Reha-Klinik überwiesen werden könne, sagte die Sprecherin des Deutschen Herzzentrums, Barbara Nickolaus.

Ein solcher Eingriff bei einem Baby sei selten. Das Kind war im Februar mit einer schweren Herzmuskelerkrankung zur Welt gekommen. Dadurch sei das Herz zu schwach gewesen, sagte Nickolaus. Das Mädchen habe nur eine Lebenserwartung von wenigen Monaten gehabt. Schon im Mai brauchte die Kleine Hilfe durch ein Kunstherz. Dabei unterstützten Maschinen ihr fragiles Herz-Kreislauf-System. Einige Wochen später kam dann die erlösende Nachricht, dass ein passendes Spenderherz gefunden wurde. Woher, wurde nicht gesagt. Nur, dass es von einem kleineren Kind stammt, das bei seinem Tod aber nicht unbedingt in Marlas Alter gewesen sein muss. Marla überstand nicht nur die Operation im Alter von fünf Monaten gut.

Auch ihr Körper entwickle sich glücklicherweise für ihr Alter normal, sagte Nickolaus. Allerdings müsse das Mädchen ihr Leben lang Medikamente nehmen, damit ihr Körper das fremde Herz nicht abstoße. Trotzdem ist Marlas Fall ein sehr positiver", sagte Nickolaus. Nicht immer bekämen schwer kranke Menschen rechtzeitig ein Spenderorgan. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation sterben in Deutschland jährlich rund 1000 Patienten, weil sich keinen Spender findet. Nach einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben nur 17 Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis.

(Quelle des Artikels)

www.stern.de, Bild zeigt Marla