(Bild ist unter "Google" zu finden!)

(Von links: Gruppenleiter Hr. Volker von Thenen und "ich", Fotos vom Sendetermin: RTL-Nord.)

Link zur:


"Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)" Gruppe in Goslar: 


 PTBS - Männergruppe

[Ansprechpartner: Volker von Thenen]

Telefonische Erreichbarkeit/Mobiltel.: (0152) - 37 39 44 79


Jeden Donnerstag von 15:30 - 16:30 Uhr

www.ptbs-maennergruppe.de 

Postadresse:
AWO-KISS Goslar
Bäringerstr. 24-25
38640 Goslar


      www.PTBS-Maennergruppe.de


Hilfe(n) für schwerst traumatisierte Männer.


 

In der gesamten Bundesrepublik gibt es keine geschlechtsspezifische Traumabehandlungen, hier für Männer als Zivilpersonen, trotz Gleichstellungsgesetz!

(Anmerkung: Bei der Bundeswehr jedoch existieren eben solche Traumabehandlungen, die jeweils auf das hetrogene Geschlecht ausgerichtet sind!)

Weder im teilstationären, noch im stationären Bereich!

Gemischtgeschlechtliche Traumabehandlungen, Mann und Frau, funktionieren leider nicht!

Eine Psychiatrie in unserer Region hat erst vor kurzem das Angebot bezüglich einer stationärer Behandlung für traumatisierte Frauen ermöglicht! Männer hingegen werden nicht genannt und keineswegs behandelt!

Die Wartezeit für einen speziell ausgebildeten Traumatologen/in beträgt im Allgemeinen 1-2 Jahre. Hierfür hat ein traumatisierter Mensch keine Zeit und muss aufgefangen werden! 


 

Warum geschlechtsspezifische Traumabehandlungen? 


In der Regel erleiden Frauen (teilweise) andere Arten Traumata als Männer. Bei Frauen liegen die Traumata meistens beim sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung und Gewalterfahrung! Männer hingegen erleiden ihre Traumata teils beruflich bedingt.


Diese sind unter anderem durch Kriegserfahrung- u. Einsätze in Krisengebieten, Terrorattentate, Mord, Totschlag, Folterung, Überfall, Geiselnahme, versuchte Suizide, Vergewaltigung, Gewalteinwirkung und sexuellen Missbrauch, oder auch Formen früherer Vernachlässigung, zum Teil bereits im Kindesalter zu finden, aber auch Rettungsdienstmitarbeiter(innen) können schwerwiegende Traumata bei ihren Einsätzen, z.B. bei Katastrophen oder Massenunfällen erleiden! Selbstverständlich können die hier angeführten Fälle auch Frauen betreffen und die traumatisierenden Geschehnisse sind individuell unterschiedlich.


Eine gemischtgeschlechtliche Behandlung ist nicht sinnvoll, weil das andere Geschlecht auch Täter- oder Täterin sein kann, oder weil Scham- und Schuldgefühle der Opfer verhindern sich zu öffnen! Dies kann auch bei einer homogenen Therapie der Fall sein, ist dort aber seltener.

Aus unserer Erfahrung können wir z.B. eine vergewaltigte Frau nicht mit einem in der Kindheit köperlich misshandelten Mann zusammensetzen! Dass jeweils gegenüberliegende Geschlecht öffnet sich nicht, aus Schuld- und Schamgefühlen am Geschehen.


Schambesetze Themen werden in einer geschmischtgeschlechtlichen Therapie nur selten angesprochen! Aus diesem Grund ist eine homogene Behandlung sinnvoll. Zumal sich auch die Nebenwirkungen der unterschiedlichen einzunehmenden Medikamente unterschiedlich auf die Geschlechter auswirken. Die Männer öffnen und reden über das Trauma nicht, weil sie die Frauen mit so einem aus ihrer Sicht schlimmen Ereignis nicht belasten möchten! Sie trauen sich nicht darüber zu reden! Wenn man selbst mit dem Erlebten hadert, kann man sich dem anderen Geschlecht gegenüber nicht öffnen!


In liebevollem stillen Gedenken an alle hinterbliebenden Angehörigen, überlebenden und gestorbenden Opfer des Norwegen-Attentats, des Berliner Weihnachtsmarkt Attentats, ...sämtliche Opfer, die unverschuldet durch schreckliche Geschehnisse ein Trauma hinweggetragen haben!

  • Täter Anders Behring Breivik.

Spiegel TV-Rekonstruktion des Unfassbaren, Norwegen Attentat durch Anders Behring Breivik vom 22. Juli 2011

(Hinweis: Dieser Fernsehbeitrag ist unter "YouTube", www.youtube.com, oder www.spiegel.de zu entnehmen.)

  • Täter Anis Ben Othman Amri.

Dashcam zeigt Anschlag des Terror-LKWs in Berlin an der Gedächtniskirche, aufgenommen 19. Dezember 2016

(Hinweis: Das Video einer privaten Dash-Cam ist unter "YouTube", www.youtube.com, oder www.bild.de zu entnehmen.)